Aktuell, Natur, Umwelt
Vom Fluch der Soja – die Grenzen des Konsums hinterfragen
Kurs 26-2-2638
Die Schweiz importiert Jahr für Jahr rund 1 Mio. Tonnen Kraftfutter, vor allem Soja, Mais und Weizen für unsere Hühner, Rinder und Schweine. Dies entspricht einer Ackerfläche von 250’000 ha – in etwa die gesamte Ackerfläche der Schweiz. So haben wir im Ausland eine zweite Schweiz gemietet, nur, um unseren Bedarf an Fleisch, Eier und Milch zu decken.
In den Anbaugebieten, beispielsweise im brasilianischen Cerrado, verlieren viele Kleinbauern ihr Land, weil sich riesige Soja-Plantagen immer weiter ausbreiten. Gleichzeitig schädigen die grossen Mengen an Pestiziden, die auf den industriellen Feldern eingesetzt werden, den Anbau von eigenem Gemüse und Obst – selbst Fruchtbäume trocknen aus und gehen ein.
Dies ist die Kehrseite unseres Konsums, der oft über dem Notwendigen liegt.
Der Film begleitet eine Gruppe von Bio-Kleinbauern, die inmitten von riesigen Soja-Plantagen zu überleben versuchen. Ihr Alltag ist denkbar schwierig, denn das starke und viele Gift macht ihnen das Leben schwer.
Wir thematisieren den schwierigen Alltag dieser Kleinbauern und zeigen die ökologischen und sozialen Auswirkungen von Soja-Monokulturen auf.
Filmvortrag mit Einleitung, Film und Diskussion
Dauer: ca. 80 Minuten

| Anmeldeschluss | 04.09.2026 |
|---|---|
| Spezielles | Eintritt frei – Kollekte. Anmeldung empfohlen, Platzzahl ist beschränkt. In Zusammenarbeit mit VHS Frutigland |
Übersicht
Kurs 26-2-2638
1x Fr 20:00 – 21:30
11.09.2026
Kosten
Kursdaten
- Fr 11.09.2026 20:00 – 21:30 1




